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Welche Möglichkeiten gibt es, die Potentiale der Stadt noch besser auszuschöpfen? Bedingt durch die Dichte der urbanen Gebäudeagglomerationen besteht neben Baulücken, Stadtbrachen und Abrissgrundstücken nur die Vertikalität als verbleibende Ressource. Je nach Stadtbild und Größe der Stadt sind aber auch hier Grenzen im Umgang mit Gebäudehöhen gesetzt. Warum also nicht in die Tiefe gehen? Der Entwurf sieht vor, einen Buchladen zwar doppelgeschosshoch, allerdings bis in das erste Untergeschoss verwurzelt, anzubieten. Neben der üblichen Schaufensterfront eines Ladenlokals wird der Bürgersteig zu einem weiteren, begehbaren Schaufenster, welches zusätzliches Tageslicht in das UG bringt. Die Größe der Schaufensterflächen ist bekanntermaßen ein beliebtes Argument für die Vermietung von Ladenlokalen.