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eventhybrid

Gerade Bonn hat enormen Nachholbedarf an Entertainment. Hier passiert was. Hier ist was los. Türsteher, Rotlicht, und Rock n Roll gehören zur Subkultur jeder lebendigen Stadt. Der Entwurf folgt sowohl inhaltlich als auch architektonisch einem absolut unintegrativen Ansatz. Musikalische und filmische Elemente wie Dissonanzen, Brüche, Schnitte, sind hier das legitime Mittel um Spannung, Vielfalt und Komplexität in einen ansonsten recht homogenen Straßenzug zu bringen. Der eventhybrid leistet sich hier einen Luxus und spielt in fast schon naiver Weise mit Kontasten. Die dominierende Geometrie der Gebäudehülle stülpt sich forsch, losgelöst von allen Verbindlichkeiten der Nachbarbauten, in den öffentlichen Straßenraum. Die unorthodoxe Geste wird durch transluzentes GFK-Gewebe, welches sich um die filigrane Tragkonstruktion spannt, materialisiert.